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Sickergrube entwässert Fußballplatz

Rasen der Bezirkssportanlage Rheingönheim repariert – Ab März sollen wieder Spiele angepfiffen werden

Der stark ramponierte Rasenplatz auf der Bezirkssportanlage Rheingönheim ist instandgesetzt worden. Wie Thomas Gerling, Bereichsleiter Sport bei der Stadt, informierte, seien die veranschlagten Kosten von rund 40.000 Euro unterschritten worden. Wenn alles optimal läuft, kann der Platz ab März 2015 wieder genutzt werden.

„Das Projekt ist abgeschlossen, der Austausch des Bodenmaterials ist erfolgt“, sagte Gerling. Die wasserundurchlässige sogenannte Lettenschicht wurde durchbrochen und zusätzlich ein Drainagerohr verlegt. „Die Entwässerung erfolgt jetzt über eine Sickergrube ins Grundwasser“, verdeutlichte Gerling. Auf dem neuen Boden wurde Rollrasen verlegt, der jetzt richtig anwachsen müsse. Innerhalb von zwei, drei Wochen seien die Arbeiten beendet gewesen. „Nach der Winterpause werden wir entscheiden, ab wann auf dem Platz wieder gespielt werden kann“, erläuterte der Bereichsleiter. Die Kosten könnten derzeit noch nicht genau beziffert werden, lägen aber unter den veranschlagten 40.000 Euro.Seit Saisonstart war das Spielfeld nur noch teilweise nutzbar. Weil bei starken Regenfällen das Wasser an der tiefsten Stelle des 30 Jahre alten und nach Ansicht der Arminia-Verantwortlichen abgespielten Fußballplatzes nicht mehr im Erdreich versickerte, musste gehandelt werden. „Das Wasser hat sich dort angesammelt und aufgestaut, weil durch die Lettenschicht kein Wasser mehr durchgedrungen ist“, erklärte Gerling damals. Die Stelle trocknete nicht mehr richtig ab, sodass es dort immer etwas feucht und rutschig gewesen ist. Die Stadt sperrte ein rund 200 Quadratmeter großes Stück des Spielfeldes. Auf dem übrigen Platz konnte trainiert werden, und es wurden auch Kleinfeldspiele der Junioren ausgetragen. Wie Arminia-Vorsitzender Alfred Schaar mitteilte, spielten die älteren Jugendmannschaften auf dem Hartplatz der Bezirkssportanlage. Das Oberligateam wich zum Training und für die Spiele ins Südwest-Stadion aus, und die zweite Garnitur hat ihre Partien überwiegend auswärts ausgetragen oder bei anderen Vereinen wie TuS Altrip, SV Studernheim, MSV Ludwigshafen, Schwarz-Weiß Frankenthal oder SV Ruchheim Asyl bekommen. Die knapp 600 Mitglieder starke Arminia hat in dieser Saison allein 14 Juniorenmannschaften im Spielbetrieb.   „Wir hoffen, dass wir mit Beginn der Rückrunde wieder auf der Bezirkssportanlage spielen können“, sagte Schaar. Er glaubt, dass der Zuschauerzuspruch für das Oberligateam in Rheingönheim größer ist als im Südwest-Stadion. „Zu Hause zu spielen, bringt den Verein wieder näher zusammen. Auch für den Wirt unserer Vereinsgaststätte ist dies wesentlich besser“, verdeutlichte Vorsitzender Alfred Schaar.

Während nach Heimspielen in Rheingönheim das Clubhaus regelmäßig gut besucht ist und viele Fans noch ein Stündchen bleiben, verlaufen sich die Anhänger nach dem Abpfiff im Stadion. „Da fährt kaum noch einer raus zur Arminia“, hat der Vorsitzende erkannt. Das soll sich ab März ändern.

Quelle: Die Rheinpfalz, 10. Dezember 2014

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