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Ein Fest und viele Sorgen

Fußballclub Arminia 03 veranstaltet Spiele-Aktionstag während des Dämmer-Marathons

Weil der Dämmer-Marathon dieses Jahr nicht durch Rheingönheim läuft, will der Fußballclub Arminia 03 dieses Jahr selbst mit einem Aktionstag für Stimmung sorgen. Probleme bereiten dem Verein derzeit die schlechten Trainingsbedingungen.

Rheingönheim galt jahrelang als Stimmungsgarant beim Dämmer-Marathon, die Vereine stellten vieles auf die Beine, das Publikum trug seinen Teil dazu bei. Dass der Marathon nun gar nicht mehr durch Rheingönheim verläuft, wurde im südlichsten Stadtteil Ludwigshafens größtenteils enttäuscht aufgenommen.Warum aber nicht selbst die Stimmung in den Stadtteil bringen, dachten sich die Verantwortlichen der Jugendabteilung sowie des Fördervereins des Fußballclubs Arminia 03 und laden am Samstag, 31. Mai, ab 11 Uhr zum ersten Arminia-Spiele-Aktionstag Kinder und Erwachsene auf den Platz vor dem Gemeindezentrum der protestantischen Kirche ein – quasi als Ausgleichsveranstaltung.

„Die protestantische Gemeinde hat uns da gleich unterstützt, die Zusammenarbeit läuft gut, wir arbeiten ja schon seit Jahren beim Konficup zusammen“, sagt Harald Nitsche, B-Jugendtrainer zu den Vorbereitungen. „Natürlich ist es schade, dass der Marathon nicht durch Rheingönheim läuft“, sagt FC Arminia 03 Fördervereinsvorsitzender Simon Steuerwald, der auch in der Jugendleitung als Spielleiter fungiert. Er sieht aber auch Chancen in dem Spielefest: „Wir wollen einen Tag der Begegnung in Rheingönheim bieten und vielleicht kann dies mit der Zeit eine vereinsübergreifende Veranstaltung werden.“ Für das Programm geplant sind Torwandschießen und Schussgeschwindigkeitsmessung, Tischfußball und eine Bastelecke. Klar, dass für die sogenannte dritte Halbzeit, also das Essen, gesorgt ist.

Gute Ideen hat man in der Arminia-Jugendabteilung schon lange. Das Feriencamp in den Sommerferien wurde bereits vom Land Rheinland-Pfalz mit einem Preis ausgezeichnet. Wie im vergangenen Jahr wird am letzten Wochenende im August ein Schnupperwochenende für die Bambinis geboten (Fünf- bis Sechsjährige), die bis Zwölfjährigen schlagen dann ihre Zelte vom 1. bis 5. September auf der Bezirkssportanlage auf.

Dort fehle es den Jugendmannschaften an geeigneten Trainingsmöglichkeiten, erklärt Jugendleiter Herbert Watzlaw. Der Rasenplatz dürfe über die Wintermonate nicht von den Jugendlichen genutzt werden, ausgewichen werden müsse auf den Hartplatz, der sich in einem desolaten Zustand befände. Watzlaw sieht dort eine Verletzungsgefahr für die Kinder, da der Platz uneben ist und der Belag praktisch nicht mehr vorhanden. „Im Winter ist er hart wie Beton, im Sommer wehen die reinsten Sandstürme darüber hinweg.“ Ein Kunstrasenplatz, wenn auch nur für das Kleinfeld, scheint wegen der Kosten von 275.000 Euro in weite Ferne gerückt. „Die Trainingsbedingungen sind für unseren Verein kein Aushängeschild“, sagt Harald Nitsche.

Trotzdem gibt es ab diesem Sommer wieder eine A-Juniorenmannschaft. Die letzte hatte sich vor zwei Jahren mitten in der Saison aufgelöst. Harald Nitsche: „Das war leider keine gewachsene Mannschaft, der Kern und die Vereinsbindung fehlte.“ Ab der Saison 2014/2015 wird ein Großteil der derzeitigen Landesliga B-Juniorenmannschaft den Kern der neuen A-Junioren bilden. „Viele dieser Spieler sind seit zehn Jahren im Verein und haben eine starke Bindung zur Arminia“, sagt Harald Nitsche. „Wir suchen aber dennoch weiterhin nach talentierten Spielern für die A- und für die B-Junioren.“ (uln)

Info Spiele-Aktionstag, Samstag, 31. Mai, ab 11 Uhr, Gemeindezentrum der protestantischen Kirche. Kontakt zum Verein unter Telefon 544414 .

Quelle: Die Rheinpfalz, 28. Mai 2014

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