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Die große Unbekannte: Wie viele steigen ab?

Nach fünf Jahren in der Oberliga droht dem FC Arminia Ludwigshafen der Abstieg. Diese Saison unterscheidet sich gravierend von den Spielzeiten davor. Erstmals wurde der Trainer gewechselt und in der Winterpause waren die Veränderungen im Spielerkader groß wie nie. Heute, 19.30 Uhr, spielt der FCA bei Mitkonkurrent SV Gonsenheim.


 

Was den Abstiegskampf in der Oberliga erschwert, ist die Ungewissheit, wie viele Teams es trifft. Das hängt von Auf- und Abstieg in der 3. Liga und der Regionalliga ab. Sicher ist, dass Saar 05 Saarbrücken, das keine Lizenz beantragt hat, aus der Regionalliga absteigt. Dafür geht der Oberligameister nach oben. Sicher ist auch, dass es aus den Verbandsligen vier Aufsteiger gibt. Das heißt, vier Teams müssen aus der Oberliga absteigen. Diese Zahl kann sich auf fünf erhöhen, wenn beispielsweise auch der FK Pirmasens die Regionalliga verlassen muss. Sie kann sich aber auch auf drei verringern, wenn sich der Vizemeister in den Aufstiegsspielen gegen den Hessenliga-Zweiten und den Zweiten der Oberliga Baden-Württemberg durchsetzt. Am wahrscheinlichsten ist, dass vier Mannschaften den Weg nach unten antreten müssen.Der abgemeldete SVN Zweibrücken steht als erster Absteiger aus der Oberliga fest. Wer ihm folgt, ist völlig offen. Mindestens acht Teams sind gefährdet. Während die Konkurrenz noch fünfmal spielen kann, tritt die Arminia nur noch viermal an und ist einmal spielfrei. Das ist ein großer Nachteil. In drei seiner vier Partien trifft der FCA auf Mitkonkurrenten und kann aus eigener Kraft den Ligaverbleib schaffen. Insgesamt gibt es noch acht direkte Duelle, davon allein drei am letzten Spieltag. Eine Prognose ist schwer, zumal streng genommen auch die vier Teams mit 36 Punkten noch nicht aus dem Schneider sind und es fraglich ist, wie sehr sich die Teams, für die die Runde gelaufen ist, noch engagieren.

„Wir packen ein Spiel nach dem anderen an“, will sich FCA-Trainer Frank Hettrich an Hochrechnungen nicht beteiligen. Es klaffe zwischen Trainings- und Spielleistungen eine große Kluft. Mut mache, dass das Team sich Möglichkeiten herausspielt. Die Stimmung sei nach wie vor gut, beteuert er. „Wenn wir keine Chancen hätten, wäre es viel schlimmer. Wenn wir in Führung gehen, kann der Knoten platzen“, hofft der Coach.

Möglicherweise schon heute in Gonsenheim. „Dort haben wir oft gut ausgesehen“, sagt Kapitän Pietro Berrafato. Von vier Spielen in Gonsenheim hat der FCA nur eins verloren und insgesamt sieben Punkte geholt.

Sein vorerst letztes Spiel für die Arminia bestreitet Jan Rillig. „Ich habe mein zweites Staatsexamen gemacht und bin im Rahmen meines praktischen Jahrs ab dem 2. Mai für acht Wochen in Sri Lanka in der Chirurgie der Unimedizin“, berichtet der 25 Jahre alte Verteidiger. Auch Marcel Bormeth wird gehen. Der Mittelfeldspieler erhielt einen Einjahresvertrag mit einem Jahr Option beim SC Hauenstein. Während also Rillig vorübergehend und Bormeth bald ganz weg sind, darf Mittelstürmer Daisuke Ando vorerst noch bleiben. Sein ablaufendes Visum wurde um vier Wochen verlängert. Im mit 3:2 gewonnenen Hinspiel erzielte Ando zwei Tore. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen.

 

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