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Aderlass bei Arminia

Pietro Berrafato und Manuel Maier wechseln zu Phönix Schifferstadt – Kader des Oberligisten im Umbruch. Fußball-Oberligist Arminia Ludwigshafen steht vor einem großen Umbruch im Kader. Nachdem Eduard Hartmann seinen Abschied verkündet hat, verlassen auch Pietro Berrafato und Manuel Maier den FCA. Weitere Spieler werden wohl folgen.

Berrafato (29) und Maier (25) spielen ab der kommenden Saison für den Bezirksligisten Phönix Schifferstadt. „Die sechs Jahre bei der Arminia waren eine sehr schöne Zeit. Aber ich werde im Herbst 30 und erstmals Vater. Da verschieben sich die Prioritäten“, erklärt Innenverteidiger Berrafato. Bei Phönix soll er als anerkannte Spielerpersönlichkeit bei der Integration der A-Junioren behilflich sein. Wie er will auch Außenstürmer Manuel Maier etwas kürzer treten. „Ich werde mich beruflich verändern, mache eine Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt und werde auch samstags Kurse belegen. Das ist mit Oberligafußball nicht zu vereinbaren“, verdeutlicht Maier.

Die beiden Stützen im Team werden nicht die letzten Abgänge sein, wie Markus Impertro, der Sportliche Leiter des FCA, gestern auf Nachfrage informierte. Marc Thau werde bei anderen Vereinen gehandelt, Daniel Eppel wolle seine Laufbahn aus Studiengründen unterbrechen und Marc Barisic sei aktuell unzufrieden. Mit dem Trio Marcel Bormeth, Steffen Burkhard und Peter Klug sei die Arminia im Gespräch, es gebe allerdings weitere Interessenten. „In den meisten Fällen sind es finanzielle Gründe, wenn ein Spieler geht. Wir sind derzeit aufgrund unserer Möglichkeiten nicht in der Lage, mit teilweise unterklassigen Klubs mitzuhalten“, erläutert Impertro. Es gebe immer wieder Zyklen, in denen Vereine marktbeherrschend und aggressiv aufträten und ihre Mittel gewinnbringend einsetzten. „Ich finde, es ist eine klasse Leistung, dass wir uns seit fünf Jahren in der Oberliga halten, obwohl unser Etat mit Sicherheit im unteren Drittel der Klasse anzusiedeln ist“, betont Impertro. Es sei eine Kunst, über Jahre hinweg zeitaufwendig Nachwuchsspieler zu sichten und an die Oberliga heranzuführen. Das sei der Arminia stets gelungen. „Der FCA wird auch weiterhin eine gute Adresse für talentierte Spieler sein“, ist der Sportchef überzeugt. Die Arminia werde mit einer sehr jungen und hungrigen Mannschaft in die neue Runde gehen. Im Moment sei vieles ein bisschen festgefahren. Da könne eine Blutauffrischung für neuen Schwung sorgen, glaubt Impertro.

Über eine Verlängerung des Vertrages mit Trainer Frank Hettrich sei noch nicht geredet worden. „Wir haben besprochen, dass wir uns zusammensetzen, wenn der Ligaverbleib gesichert ist“, sagte Impertro. Hettrich deutete kürzlich an, dass er im Falle des Abstiegs gehen werde. Damit es dazu nicht kommt, brauchte der FCA nach Impertros Rechnung 40 Punkte. Damit sei man auf der sicheren Seite.

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