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Königstransfer schwingt noch nicht das Zepter

Steffen Litzel hat beim Oberligisten FC Arminia Ludwigshafen nicht die in ihn gesteckten Erwartungen erfüllt

Zum Pfalzderby in der Fußball-Oberliga erwartet der FC Arminia Ludwigshafen am Freitag, 18.30 Uhr, den SC Hauenstein. Es ist das Duell des Vierten gegen den Dritten. Realistisch betrachtet kann aber nur noch Hauenstein den FSV Salmrohr von Rang zwei verdrängen. Der FC Arminia hat dieses anvisierte Saisonziel verspielt. Das wurmt einen ganz besonders. Wie verrückt die Oberliga in dieser Saison ist, lässt sich am Weg der Hauensteiner nachvollziehen. Als der FCA in der Vorrunde in Hauenstein antrat, war der SCH Spitzenreiter und hatte acht Punkte Vorsprung vor dem Zweiten. Doch mit dem damaligen 1:1 begann die Talfahrt der Südwestpfälzer. Bis vor Kurzem war Hauenstein sogar Tabellenletzter der Rückrundentabelle, ehe das Team mit zwei Kantersiegen Boden gutmachte. Derzeit hat die Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann vier Punkt Rückstand auf Salmrohr.„Der SCH ist ambitioniert, will unbedingt Platz zwei erreichen und in die Regionalliga“, weiß Steffen Litzel. Der 28 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler hat bis zum vergangenen Sommer in Hauenstein gespielt und hat noch Kontakte zu ehemaligen Mitspielern. Litzel war Kapitän, viele Jahre lang Leistungsträger und avanciert zu einem der profiliertesten Oberligaspieler. Deshalb hat ihn die Arminia auch geholt und sprach vom Königstransfer. In Rheingönheim hat der Realschullehrer nicht wie gewünscht eingeschlagen. „Ich weiß, dass es bei mir nicht so gelaufen ist. Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, aber eine richtige Erklärung habe ich nicht“, sagt Litzel selbstkritisch. Vielleicht liegt es ja an der unterschiedlichen Spielweise der beiden Mannschaften. „Das Spiel in Hauenstein war auf Dominanz und Ballbesitz ausgerichtet. Wir waren in jedem Spiel klar überlegen“, sagt Litzel. Eine der großen Stärken der Arminia sei das schnelle Umschaltspiel. Diese andere Spielphilosophie könnte ein Ansatzpunkt sein. „In den vergangenen Wochen ist es etwas besser gelaufen. Da habe ich die Leistung stabilisieren können“, verdeutlicht der Mittelfeldmann. Die Statistik des Pädagogen, der an der Kooperativen Gesamtschule Bürstadt Mathematik, Erdkunde und Sport unterrichtet, fördert unterschiedliche Zahlen zutage. Sechs Tore, die fünfmal Punktgewinne bedeuteten, und 25 Partien in Folge in der Startelf ohne ausgewechselt zu werden, zeigen die Bedeutung Litzels.

Zuletzt spielte Steffen Litzel in der Innenverteidigung. „Das ist nicht neu für mich, das habe ich in Hauenstein und Mechtersheim auch schon gespielt“, sagt der Wahl-Wormser. Trainer Thomas Fichtner war zufrieden. „Das hat er sehr ordentlich gemacht, der Abwehr den nötigen Halt gegeben. Aber die Saison über hat Steffen nicht die Leistung gebracht, die wir uns von ihm erhofft hatten“, spricht der Coach die hohen Erwartungen an den „Sechser“ an. (thl)

Die Oberliga-Tipps Arminia Ludwigshafen – SC Hauenstein FCA-Mittelfeldspieler Steffen Litzel 2:1 RHEINPFALZ-Mitarbeiter Thomas Leimert 0:1

Quelle: Die Rheinpfalz den 8. Mai 2014

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