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Bei der Arminia ist die Luft raus

Aufstieg adé: Arminia Ludwigshafen muss nach dem am Ende unglücklichen 0:1 (0:0) bei der SV Elversberg II den Oberliga-Relegationsplatz ziehen lassen. „Die Luft ist raus“, befand Coach Thomas Fichtner.

Es war ein typischer Sommerkick mit anfangs viel Mittelfeldgeplänkel. Die Gastgeber bemühten sich etwas energischer um den Vorwärtsgang, zeigten sich zunächst auch zwingender bei Zweikampf- und Kopfballduellen. Schwer in den Griff zu bekommen: Sebastian Piotrowski. Die Arminia meldete sich erstmals mit einem Freistoß Daniel Eppels, den Steffen Burkhard am kurzen Pfosten in Torwart Dennis Lißmanns Arme köpfte (33.). Die Vorteile blieben auf saarländischer Seite, die besten Chancen verbuchte in einem guten Endspurt vor der Pause dann aber doch der FCA: Nach schönem Pass von Jens Leithmann wurde Christopher Fried noch auf halbrechts geblockt (40.), ehe er Manuel Maier bediente – der aber an Lißmann scheiterte (45.).

Nach dem Wechsel wurde das FCA-Spiel (auch durch mehrere Wechsel) besser, die Chancen wurden allesamt versiebt. Tim Amberger spielte Manuel Maier frei (47.). Ein schönes Solo Chris Böchers endete in den SVE-Abwehrbeinen (53.). Litzel bekam freistehend keinen Druck zum Kopfball (70.) und scheiterte zusammen mit Denis Schuler im Strafraum (73.). Und dann die entscheidende Szene: Kai Müller traf die Latte – im Gegenzug schloss Piotrowski einen Konter zum 1:0 ab (77.). Amberger (78., 87.) sorgte noch für Gefahr – ehe er wegen Beifalls für den Referee Gelb-Rot sah.

SV Elversberg II: Lißmann - Frank, Zimmer, Weber, Hinkelmann - Will, Mittermüller, Cissé (70. Umlauf), Srour - Piotrowski - Adigüzel Arminia Ludwigshafen: Klug - Burkhard, Litzel, Berrafato, Böcher - Eppel, Leithmann (50. Schuler) - Fried (46. Amberger), Erik Rehhäußer, Maier - Jens Rehhäußer (46. Müller) Tor: 1:0 Piotrowski (77.) - Gelbe Karten: Cissé, Zimmer, Frank - Gelb-Rote Karte: Amberger (90.+2) - Beste Spieler: Piotrowski, Adigüzel - Amberger, Böcher - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Heep (Neuwied).

Schlechte Stimmung

Arminia verliert bei Reserve von Elversberg

Fest steht: Die Luft ist raus beim FC Arminia. Preisfrage: War sie das schon vor oder sie ist sie es erst nach dem 0:1 (0:0) bei der SV Elversberg II, das gestern endgültig alle Träume von dem Oberliga-Relegationsplatz platzen ließ? „Die Stimmung war nicht gut, schon beim Aufwärmen“, hatte Chris Böcher bereits vor dem Spiel „kein gutes Gefühl, dass wir alle hundert Prozent geben“. Und dann „sind wir auch irgendwie nicht gut reingekommen ins Spiel“, konstatierte der Linksverteidiger korrekt, ohne wirklich abschließende Erklärungen für all das nennen zu können. Auch Coach Thomas Fichtner fischte etwas im Trüben: „Wir waren zu verhalten, wahrscheinlich wollten wir kein Gegentor kassieren. Auf jeden Fall muss man mehr investieren, wenn man dranbleiben will!“Vor allem, bemängelte der Trainer, „war unser Spiel nach vorne viel zu langsam“. Leistungsbedingt gab es deshalb schon in der Halbzeit zwei Wechsel, Christopher Fried und Jens Rehhäußer mussten Tim Amberger und Kai Müller weichen. Und: „Wir haben uns in der Halbzeit gesagt: So können wir uns nicht präsentieren, wir müssen uns mehr reinhauen“, betonte Böcher. Es wurde besser, die Arminia verbuchte ein halbes Dutzend guter Chancen, allein Manuel Maier tauchte mehrfach allein vor dem SVE-Gehäuse auf. „Manu muss einen machen“, meinte Böcher, sah aber auch die Defizite in der Rückwärtsbewegung vor dem 0:1: „Da schlafen wir. Einer von uns schläft immer…“ „Wir hatten ja bis dahin nichts zugelassen und waren klar besser. Das Gegentor war ganz bitter, auch weil Kai Müller vorher die Latte trifft. Wenn man es zwei-, dreimal nicht schafft, das Leder über die Linie zu drücken – aber wir lassen ja schon die ganzen letzten Wochen unsere Chancen aus“, ärgerte sich Fichtner. Er wollte das Team trotzdem nicht verdammen: „Es gilt jetzt, Platz drei bis fünf zu erreichen, nicht weiter abzurutschen – denn das hätte die Mannschaft nicht verdient.“ Auch Böcher gab die Losung aus, „jetzt gut aus der Runde zu kommen“.

  Quelle: Die Rheinpfalz, den 5. Mai 2014

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