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Schaar: Kein Risiko

Der demografische Wandel macht auch vor dem FC Arminia nicht halt.

Zum Umdenken rief Vorsitzender Alfred Schaar die Mitglieder bei der jüngsten Versammlung auf. Er beklagte die mangelnde Bereitschaft zur Mitarbeit. Die Arminia verzeichnete im Vorjahr 501 Mitglieder, davon 221 Jugendliche und 80, die schon über 60 Jahre alt sind. Erfreulich ist die Entwicklung bei der Jugend, wo alle Altersklassen besetzt sind und nach einer Pause mit einer starken A-Jugend ein Neuanfang gelang. Die meisten Jungs sind bereits seit den Bambini im Verein und haben bisher alle Spiele gewonnen. Auch in anderen Altersklassen spielen die Teams teilweise noch um den Aufstieg mit. Bei der Fußball-Oberligamannschaft hat großes Verletzungspech zur Aufgabe des Saisonziels (Top 5) geführt. In der neuen Saison will die Arminia mit Trainer Thomas Fichtner und einem moderat veränderten Kader wieder angreifen. Auch die Reserve beklagte viele Ausfälle. Als Manko erweise sich der Zustand der Sportanlage in Rheingönheim. Die Bemühungen des Vereins in den vergangenen zehn Jahren, eine Verbesserung zu erreichen, seien erfolglos gewesen.

„Ein weiterer Tiefpunkt“ war laut Schaar der Wasserschaden auf dem Rasenplatz, der das Oberligateam zwang, viele Heimspiele ins Südwest-Stadion zu verlegen. Der teilsanierte Rasenplatz sei weiter in einem schlechten Zustand. Finanziell brachte das Jahr 2014 große Belastungen. „Die Ausgaben im Bereich Sport stiegen enorm. Der Verband hat die Mindestsummen, die an Vertragsspieler gezahlt werden müssen, erhöht. Damit verbunden sind höhere Sozialabgaben, die den Verein an den Rand seiner Leistungsfähigkeit gebrachte haben“, sagte der Vorsitzende. Der FCA stehe für eine vernünftige Finanzpolitik und werde kein finanzielles Risiko eingehen, betonte er. In einer Nachwahl für das vakante Amt des Pressereferenten wurde Detlef Donner gewählt.

Quelle: Die Rheinpfalz, den 4. Mai 2015

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